Yin und Yang

Yin und Yang

Yin und Yang: Getrennt und doch nie ohne einander
Auf jede Nacht – und sei sie noch so dunkel – folgt unweigerlich der Tag. Und ebenso,wie Tag
und Nacht nicht ohne einander auskommen, bedingen sich Wärme und Kälte, Licht und Schatten, Lärm und Stille. Man begegnet ihnen überall: den beiden polaren Kräften Yin und Yang. Von der kleinsten Zelle bis zu den unendlichen Weiten des Universums. Nach dem chinesischen Verständnis von Natur gibt es nichts, was diesen beiden Polen nicht unterliegt.

So gegensätzlich sie auch sind, so ergänzend verhalten sie sich zueinander. Als elementare Energieformen sind sie stets im Fluss und darauf bedacht, einander auszugleichen. Sucht man nach der Übersetzung des Wortes »Yin« wird man im Dunkeln fündig. Man stößt auf »die Schattenseite des Berges«. Entsprechend fällt »Yang« mit der »Sonnenseite des Berges« der hellere Teil in dieser Verbindung zu. Doch ob Yin oder Yang, dunkel oder hell: Beide suchen und finden ihre Berechtigung – immer wieder aufs Neue.

In der TCM wird die gesamte Energie des menschlichen Körpers und damit auch alle seine Organe in die zwei Polaritäten Yin und Yang unterteilt. Und
auch in der westlichen Medizin weiß man seit langem, dass im Organismus einzelne Kräfte in
einem steten Wechselspiel zueinander agieren. Beispielsweise Spannung und Entspannung
oder Ruhe und Bewegung. Funktionen wie der Kreislauf oder die Körpertemperatur verdanken
diesem ausgefeilten »Kräfteringen« ihre Existenz.

Yin steht u. a. für

Yang steht u. a. für

das Weibliche

das Männliche

die Erde

der Himmel

die Nacht

der Tag

das Passive

das Aktive

die Substanz

die Dynamik

die Kälte

die Wärme

der Bauch

der Rücken

die Beine

die Arme

das Blut

die Energie